Die USA lassen Dampf ab (28.10.2019)

Elektronische Zigaretten, so genannte E-Zigaretten oder Dampfzigaretten, erfreuen sich besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen steigender Beliebtheit, da sie weniger schädlich als gewöhnliche Zigaretten seien. Nun prüft die USA ein Verbot.

Seit 2018 ist das «Dampfen» bei jungen Menschen eine Art Statussymbol und gilt als cool. In diesem Jahr kam es jedoch bereits zu 29 Todesfällen, die mit den E-Zigaretten in Verbindung gebracht werden. Allerdings weiss man noch nicht, weshalb diese Personen genau gestorben sind, denn es kann sein, dass die E-Zigaretten nur einen Beitrag an das Sterben leisteten, jedoch nicht alleinschuldig daran waren. Dennoch wird das Thema nun in den Medien breit diskutiert und diverse Gruppen fordern ein Verbot, besonders aus konservativen Kreisen der Politik und der Tabaklobby. Der Druck der Tabakindustrie ist dabei riesig, nicht zuletzt deshalb, weil ihr viele Millionen Dollar an Umsatz verloren gehen, sollten sich die E-Zigaretten weiter erfolgreich ausbreiten. Momentan scheinen dieser Druck und die Androhung eines Verbots und Strafen die jungen Menschen nicht davon abzuhalten, weiter zu dampfen.

(lz, 10/19)

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